Der russische Spielwarenmarkt

Experten sprechen von stabilen Wachstumsraten des russischen Kinderwarenmarkts von 10 bis 15 Prozent pro Jahr. Insbesondere die steigende Geburtenzahl birgt ein enormes Potential für die nächsten 7 bis 10 Jahre.

Ausgaben für Kinderspielwaren

Das enorme Potential des russischen Spielwarenmarkts zeigen die steigenden Ausgaben für Kinderspielwaren. Allein von 2005 bis 2008 hat sich der Betrag, der in Spielwaren investiert wurde, mehr als verdreifacht. Moskau ist dabei nach wie vor der wichtigste Umsatzbringer für Industrie und Handel.

2005200620072008

Umsatz

(in Millionen US-Dollar)

592

7161.1971.847

Spielwaren werden in Fachgeschäften gekauft

In Russland entwickeln sich die modernen Formen des Einzelhandels und der Aufbau von Handelsketten dynamisch weiter, wohingegen nicht regulierte Märkte und Jahrmärkte an Bedeutung verlieren. Mehr als die Hälfte aller Spielwaren wird dabei in Fachgeschäften gekauft. Supermärkte und so genannte Hypermärkte generieren etwa 27 Prozent des Gesamtumsatzes, Jahrmärkte und Basare nur noch 12 Prozent.

Faktoren bei der Spielzeugwahl

Bei der Kaufentscheidung steht in Russland die Sicherheit des Kinderspielzeugs an erster Stelle. Aber auch Empfehlungsmarketing und Markenaufbau haben im aufstrebenden Markt gute Perspektiven, da Kennzeichen wie Prestige und Handelspräsenz ebenfalls eine große Rolle spielen.

Lieblingsspielzeug

Jungen in Russland beschäftigen sich am liebsten mit Bau- und Konstruktionsspielzeug. Zudem werden gerne Bälle sowie Autos mit und ohne Fernbedienung zum Spielen genutzt. Puppen und Plüschspielwaren rangieren ganz oben auf den Wunschlisten der Mädchen. Aber auch Puzzles und Bälle liegen hoch im Kurs.

BusinessGuide

Die wichtigsten Informationen zum russischen Markt finden Sie in unserem BusinessGuide