Südamerikas Wachstumsmarkt

Der Spielwarenmarkt in Brasilien zeichnet sich durch stetiges Wachstum aus. Grund dafür ist vor allem der Anteil importierter Waren, der sich innerhalb von fünf Jahren fast verfünffacht hat. Vor allem die großen internationalen Player dominieren den Markt. Auch zukünftig wird ein Wachstum des Marktes prognostiert.

Marktvolumen bei Spielwaren

2005200620072008200920102011*

Volumen 

(nationale Produktion; in Mio. BRL)

8088568679631.4411.7151.972

Volumen 

(importierte Spielwaren; in Mio. BRL)

5078221.3671.7521.2691.4031.613
Gesamt1.3151.6782.2342.5352.710

3.117

3.585

*geschätzt

Auch wenn die brasilianische Inlandsproduktion eher geringen Stellenwert besitzt, exportierte Brasilien 2008 Spielwaren im Wert von etwa 45 Millionen US-Dollar. Hauptabnehmerländer waren dabei lateinamerikanische Staaten wie Paraguay, Argentinien oder Mexiko sowie die USA. Bei den Exporten handelt es sich primär um Holzspielwaren und Puppen; letztere machen etwa 30 Prozent der gesamten brasilianischen Spielwarenproduktion aus.

Einzelhandel in Brasilien

Die Einzelhandelsstruktur in Brasilien ist im Vergleich zu Europa oder den USA deutlich aufgeteilter. Große internationale Einzelhändler sind bisher noch selten anzutreffen. Umsätze aus traditionellen Spielwarengeschäften machen 32 % am brasilianischen Markt aus, gefolgt von 13 % Verkäufe durch Kaufhäuser. 11 % werden durch kleine Kaufhäuser generiert wie beispielsweise Americanas. Die Onlineumsätze befinden sich im stetigen Wachstum und haben 2011 schon 9 % erreicht. 

Wann wird gekauft?

Der nationale Kindertag am 12. Oktober und Weihnachten sind die wichtigsten Termine für den brasilianischen Spielwarenhandel. 70 Prozent des gesamten Jahresumsatzes werden zu diesen beiden Zeitpunkten erwirtschaftet.

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